Anregung der SPD „Heiraten im Müllerhaus“ wurde ein Erfolg

 
 

Für ausgesprochene "Romantiker" ist das Müllerhaus in Brunsbrock das Maß aller Dinge. Immer mehr verliebte Menschen entscheiden sich, den Bund der Ehe im Müllerhaus zu schließen. Im Laufe dieses Jahres wird in dem annähernd 200 Jahre alten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude bereits die 200. Trauung stattfinden. Am 14. Juli 2004 fand in dem malerischen Ensemble mit der Schmomühe und dem Müllerhaus in der Lintler Geest die erste standesamtliche Trauung in der Gemeinde Kirchlinteln statt.

 

Die Anregung der SPD-Fraktion im Kirchlintler Gemeinderat vom März 2003 erhielt grünes Licht. Damals warben die Sozialdemokraten damit, dass die malerische Umgebung zudem die Möglichkeit biete für "einprägsame und nachhaltige" Hochzeitsfotos. Auch könne die Gemeinde mit dem im Jahr 2000 zugesprochenen Europäischen Dorferneuerungspreis werben und der Slogan "Heiraten in der Lintler Geest" könne durchaus ein touristisches Lockmittel sein.

Vom 14. Juli 2004 bis jetzt haben sich bereits 192 verliebte Paare in der "Grooden Deel" des Müllerhauses das Ja-Wort gegeben, und es werden immer mehr. "Zehn weitere Trauungen in diesem Jahr sind schon terminiert", sagte Standesbeamtin Heike Rosebrock. Trotz der Mehrkosten von rund 150 Euro entscheiden sich immer mehr für das Ja-Wort im Müllerhaus statt im Trauzimmer des Kirchlintler Rathauses. Zwei Drittel aller Eheschließungen finden schon im ehemaligen Wohnhaus der Mühlenbetreiber statt, ein Drittel im Rathaus. "Wir sind stolz darauf, dass unser Vorschlag von damals mittlerweile auf einen so großen Zuspruch bei den Verliebten gestoßen ist", freut sich SPD-Ratsmitglied Hermann Meyer.

Müllerhaus mit Schmomühe

Müllerhaus mit Schmomühe

 
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