VERSPROCHEN UND GEHALTEN: Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit und Radfahrende
Vor der letzten Kommunalwahl hatten wir versprochen, uns im Rat dafür einzusetzen, dass die Gemeinde die Verkehrssicherheit in unseren Ortschaften stärker in den Fokus nimmt und mehr für das Radfahren tut. Hier hat die Gemeinde selbst leider wenig eigene Zuständigkeiten, trotzdem haben wir einiges anpacken können: So hat der Rat auf unsere Initiative beschlossen, den Ortschaften Zuschüsse für die eigene Anschaffung von Geschwindigkeitsmessgeräten zu geben. Das war sehr erfolgreich: Gab es früher nur ein Gerät beim Bauhof, das vor Ort selten eingesetzt werden konnte, haben inzwischen etliche Ortschaften mit Hilfe des Zuschusses eine oder mehrere Tafeln selbst angeschafft, die vor Ort regelmäßig im Einsatz sind und auch Wirkung zeigen. Sicherlich ist Ihnen das bei der Fahrt mit dem Auto auch schon aufgefallen. Ohne die SPD im Rat, gäbe es diese nicht.
Auch in den von uns eingeführten Ortschaftsversammlungen war die Verkehrssicherheit regelmäßig wichtiges Thema. Mit einem auf Vorschlag der SPD erarbeiteten Antrag der Gruppe SPD, Grüne, Freie konnten wir erreichen, dass die Gemeinde an der Einmündung der Sophienstraße in die L 160 in Luttum, wo viele zu Fuß, mit Hund oder Rad die Landesstraße auf dem Weg in die Allerniederung queren, eine Straßenlaterne aufstellen wird. Ebenfalls auf unsere Initiative hat die Gemeinde sich einer bundesweiten Initiative für Tempo 30 auch auf innerörtlichen Durchgangsstraßen angeschlossen. Unser Versuch, dies auf der Hauptstraße Kirchlinteln und der Armsener Dorfstraße in einem Modellprojekt zu erproben, war leider nicht erfolgreich. Was das Radfahren betrifft, haben wir uns gemeinsam mit unserer Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth aktiv für den Radwegebau an der L 171 und an der Kreisstraße von Bendingbostel bis Klein Linteln eingesetzt. Auch wenn es lange gedauert hat, beide sind jetzt auf gutem Weg.
Auch die für Radfahrende positive Verbreiterung des Fußweges in der Ortsdurchfahrt Otersen haben wir unterstützt und im Rat dafür gesorgt, dass die Anliegerbeiträge so weit wie möglich abgesenkt wurden.
Beim landwirtschaftlichen Wegebau in der Flurbereinigung in Luttum, Hohen, Amsen und Otersen und Wittlohe achten wir darauf, dass gute Radwegeverbindungen entstehen.
Und schließlich: Bereits zweimal hat Kirchlinteln auf unsere Initiative von einem Team Ehrenamtlicher organisiert am Stadtradeln teilgenommen. Die große Resonanz zeigt, das sollten wir unbedingt fortsetzen. Zur Finanzierung sammelt die Gemeinde aktuell noch Spenden. Wir bleiben bei Verkehrssicherheit und Radverkehr auch im nächsten Rat am Ball – versprochen!