VERSPROCHEN UND GEHALTEN: Feuerwehr und Ehrenamt stärken
In unserem Wahlprogramm 2021 hatten wir versprochen, die Einsatzfähigkeit unserer Ortsfeuerwehren zu gewährleisten und das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Feuerwehr und Vereinen in den Ortschaften unserer Gemeinde nach Kräften zu unterstützen. Trotz schwieriger Haushaltslage konnten wir dafür in den letzten fünf Jahren an mehreren Stellen zentrale Weichenstellungen für die Zukunft ermöglichen.
An erster Stelle ist hier als finanzielles Großprojekt der überfällige Neubau der Stützpunktfeuerwehr Neddenaverbergen zu nennen. Dieser ist entscheidend für die Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde und damit für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Gemeinde. Angesichts der hohen Kosten gab es im Rat in den letzten Jahren immer wieder kritische Diskussionen über das Projekt, insbesondere bei Grünen und Freien, aber auch innerhalb der CDU. Die SPD hat sich von Beginn an uneingeschränkt für die Realisierung ausgesprochen und konnte letztlich erfolgreich verhindern, dass die Baumaßnahmen für die Stützpunktwehr und an den Grundschulen gegeneinander ausgespielt wurden.
Unser Dank gilt an dieser Stelle auch dem Bürgermeister, mit dem wir dabei an einem Strang gezogen haben. Inzwischen konnte auch Dank einer Unterstützung von 3,7 Mio. Euro aus dem Sondervermögen des Bundes mit dem Bau in Nedden begonnen werden. Darüber hinaus konnten in enger Abstimmung und unter Einbindung der Fachkompetenz von Gemeindebrandmeister und Ortsbrandmeistern die Fahrzeugneubeschaffungen eines LF10 Holtum (Geest) und eines TSF W Sehlingen umgesetzt und die Umstellung auf die digitale Alarmierung weitgehend abgeschlossen werden.
Durch die Einführung der Ehrenamtskarte unterstützen wir das vielfältige freiwillige Engagement in unseren Vereinen dauerhaft. Ein weiteres Schlüsselprojekte zur Unterstützung des Ehrenamts war die finanzielle Unterstützung der Gemeinde an den TSV Brunsbrock als einem der größten Sportvereine im Gemeindegebiet zur Ermöglichung des Eigenerwerbs der bislang nur gepachteten Sportanlagen. Dieses Vorgehen fußt auf einem von uns angeregten Alternativvorschlag zu einem ursprünglich von der Verwaltung angedachten Erwerb durch die Gemeinde selbst.
Zusätzlich haben wir dafür gesorgt, dass die Gemeinde mehrere bedeutsame Projekte von Vereinen und Dorfgemeinschaften im Rahmen der beiden Dorfregionen durch Zuschüsse unterstützt, z. B. die großartige Erweiterung der Dorfscheune in Luttum oder die Verbesserungen am vom TSV Grün-Weiß Otersen genutzten Häuslingshaus sowie die Umgestaltung der Sportanlagen auf dem Otersener Dorfplatz.
Und nicht zuletzt konnten wir erreichen, dass die Gemeinde die unverzichtbare Arbeit der ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer des Bürgerbusvereins, der seinen Linienverkehr ab Dezember auf den Kleinbahnbezirk ausweiten wird, durch einen Zuschuss für die überwiegend durch Landesmittel finanzierte Ersatzbeschaffung von zwei neuen Bussen fördert und sich auch beim Bau einer Garage für die Fahrzeuge finanziell engagiert. Damit kann die Arbeit des Bürgerbusvereins langfristig gesichert werden. Die Gemeindemittel für die Busbeschaffung stammen übrigens aus einer auf unseren Antrag vorgenommenen Ausschüttung der gemeindeeigenen Zukunftsenergie Kirchlinteln GmbH, die aus Gewinnen aus einer Windparkbeteiligung der Gemeinde stammen.