versprochen, uns im Gemeinderat für eine stärkere Berücksichtigung von Umwelt- und Naturschutz einzusetzen. In diesen Bereichen, die von der CDU lange vernachlässigt wurden, gab und gibt es viel zu tun. Daran haben wir deshalb intensiv gearbeitet und konnten erste Erfolge erzielen. So ist es uns gelungen, für diese Zwecke einen separaten Fachausschuss einzurichten, in dem entsprechende Themen und Projekte regelmäßig beraten wurden.

Auf unsere Anregung sollen künftig Ersatzgelder für Windkraftanlagen des Landkreises für die Finanzierung von Umwelt- und Naturschutzprojekten in der Gemeinde verwandt werden. Ein erstes Projekt ist die Umwandlung eines Hartplatzes an der Schule Kirchlinteln zu einer Streuobstwiese. Auf Grundlage eines Antrags der Gruppe SPD, Grüne, Freie wurde durch eine überfraktionellen Arbeitsgruppe ein Grundsatzbeschluss für Anforderungen an Kompensationsmaßnahmen in der Bauleitplanung sowie für Ausgleichs- und Schutzmaßnahmen der Gemeinde erarbeitet und vom Rat beschlossen. Darin ist u. a. die Pflanzung von mindestens einer Hecke auf Gemeindeflächen pro Jahr ab 2025 vorgesehen; leider hat die Verwaltung die erste Heckenplanzung aber noch nicht realisiert. Der Rat hat sich auf unsere Initiative auch kritisch mit der Gasförderung auseinandergesetzt und sich zur aktiven Unterstützung des Renaturierungsprojektes Aller-Vielfalt bekannt. U. a. unterstützt die Gemeinde die dazugehörigen drei Flurbereingungsverfahren in der Aller-Vielfalt finanziell.

Noch nicht zufriedenstellend ist für uns der Schutz von Wegeseitenräume im Eigentum der Gemeinde als wichtiger Naturraum, der leider viel zu oft überackert wird. Insgesamt geht hier und bei den Heckenpflanzungen noch mehr. Wir bleiben im neuen Rat am Ball und setzen auf Unterstützung, Anstöße und Aktivitäten aus der Einwohnerschaft – versprochen!

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