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19. Oktober 2016: Jantz-Herrmann macht auf Projekt zur Tierhaltung aufmerksam

SPD-Tierschutzbeauftragte begrüßt Forschung zur „Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft“

Die Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden und Tierschutzbeauftragte der SPD-Fraktion Christina Jantz-Herrmann weist auf das Projekt „SocialLab – Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft“ hin. Das Verbundprojekt des Thünen-Instituts für Markanalyse zielt darauf ab, den aktuellen Diskurs über landwirtschaftliche Nutztierhaltung zu ergründen.

Mit dem aktuellen Ist-Zustand der Landwirtschaft in Deutschland sind die wenigsten zufrieden.

Dabei wird oft vorschnell ein Alleinschuldiger präsentiert: mal sind es pauschal die Landwirte, die mit den „schwarzen Schafen“ der Branche gleichgesetzt werden, mal sind es die Verbraucher, die nur das preiswerteste Fleisch kaufen würden. Die Beteiligten des SocialLab-Projekts haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Beurteilung und Sichtweisen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen an den gegenwärtigen Formen und Praktiken der Nutztierhaltung zu verstehen. Nur so lassen sich realistische Wege aufzuzeigen, die zu einer Verbesserung der Situation führen.

Christina Jantz-Herrmann begrüßt die Initiative: "Als SPD-Tierschutzbeauftragte ist mir eine artgerechte Haltung von Nutztieren ein ganz zentrales Anliegen. Es müssen dringend gute und nachhaltige Lösungen gefunden werden, die gesamtgesellschaftlich angenommen werden. Dies geht natürlich nur, wenn die Kritik und die Wünsche aller interessierten und involvierten Gruppen verstanden werden."

Das Projekt SocialLab besteht aus vier Arbeitspaketen mit insgesamt zwölf Teilprojekten zu verschiedenen Aspekten des Themas Tierhaltung. Dabei werden die Sichtweisen und Forderungen von Tierschützern, Landwirten, Vertretern des Handels, Journalisten, berufsständischen Vertretungen sowie Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen durch Wissenschaftler differenziert betrachtet und analysiert. Was sind die Hauptkritikpunkte, welche Aspekte sind eher weniger bedeutend? Welche Sorgen dominieren die Debatte? Wie kann Nutztierhaltung mehr gesamtgesellschaftliche Akzeptanz erfahren?

Die Finanzierung des Projekts erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Informationen zum dreijährigen Vorhaben finden Sie auf der Website www.sociallab-nutztiere.de.

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